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Geschichte des Kaffee

Wussten Sie, dass...

...die Kaffeepause bei der Post erfunden wurde. Um 1800 nutze man den Pferdewechselzu einer schnellen Tasse Kaffee. Blies der Postillion dreimal ins Horn ging die Fahrt weiter.

Weitere Fakten...

Geschichte des Kaffee

Legenden und Mythen

Legenden und Mythen

Der Mensch kultiviert den Boden; er erforscht seit Jahrtausenden die Natur - was ist zum Verzehr geeignet was nicht. Und so wird ihm auch dieser Baum mit paradiesisch aussehenden Früchten aufgefallen sein: Satt-dunkelgrüne Blätter und rote Früchte - doch deren wirkliches Geheimnis konnte er nicht erkennen. Und so ranken sich die Legenden...

Custos Camelorum weidete seine Ziegen in der Nähe des Klosters Chehodet im Jemen. Er beklagte sich bei den Mönchen, das seine Tiere nicht mehr in den Schlaf fänden. Die Mönche meinten, das müsse an der Nahrung liegen und untersuchten das Futter. Sie fanden eine strauchartige Pflanze mit dunkelroten Früchten. Sie brauten aus den Früchten und Blättern einen Trank - und siehe da - sie verbrachten die anschliessende Nacht ohne Schlafbedürfnis in angeregtem Seelenzustand. Seither benutzten sie jenen Trank um nachts beten und wachen zu können.

Oder doch ganz anders...

Omar wurde mit seinen Männern unschuldig in die Wüste verbannt. Sie litten Hunger; griffen in höchster Verzweiflung nach den eigentümlichen Früchte und kochten sie in Wasser. Ihre Lebenskräfte kehrten im Nu zurück. Omar heilte mit dem Getränk Aussätzige aus dem Gebirge. Der Kalif war angetan; er begnadigte Omar und beschenkte ihn mit einem riesigen Palast.

Oder göttliche Vorsehung?

Der Genuss von berauschenden Getränken ist im islamischen Raum verboten. Der Prophet Mohammed lag jedoch krank darnieder. Der Erzengel Gabriel kam und gab ihm aus einer dampfenden Schale zu trinken. Er war sofort genesen und hob in derselben Nacht noch 40 Männer aus dem Sattel und liebte 40 Frauen.

Zeilen aus der Bibel:

1. Buch Mose; Kapitel 25, Absatz 29/30
"Und Jakob kochte ein Gericht. Da kam Esau vom Feld war müde und sprach zu Jakob:
Laß mich essen das rote Gericht, denn ich bin müde."

2. Buch Samuel; Kapitel 17, Absatz 27/29
"als David nach Mahanajim gekommen war, da brachten Schobi, der Sohn des Nahasch von Rabbath-Ammon, und Machir, der Sohn Ammiels von Lo-Dabar, und Barsillai, ein Gileaditer von Roglim, Betten, Becken, irdene Gefässe, weizen, Gerste, Mehl, geröstete Körner, Bohnen, Linsen, Honig, Butter, Kuh- und Schafskäse, um David und das Volk, das bei ihm war, zu stärken."

Ein gewisser George Pasch zu Leipzig wies in seiner Doktorarbeit nach, dass es sich bei diesem Röstkorn, das König David überbracht wurde, um Kaffee handelt.
Übrigens, König Salomon und die Königin von Saba hatten eine innige Beziehung - sie war Äthiopierin - und Äthiopien ist die Urheimat des Kaffee.

Die Anfänge

Die Anfänge

Verlassen wir das Reich der Legenden und betrachten die geschichtlich belegten Tatsachen:

Die Urheimat des Kaffeestrauchs ist Abbessinien, genauer die Provinz Kaffa im heutigen Äthiopien. Das war namensgebend. Die Araber bezeichneten das Getränk Gahwa - ausgesprochen Gawe. Es bedeutet: "das Erregende" oder "das Aufstrebende". Ursprünglich gebrauchte man das Wort für Wein.

Um 900 n.Chr. beschreibt Rhazes, ein Arzt aus Arabien, die ersten Plantagen in Harrar/Äthiopien. Avicenna, ein persischer Arzt und Gelehrter erkannte zu Beginn des 11. jahrhunderts die heilende Wirkung des Koffein. In seinem Standardwerk "Kanon der Medizin" spricht er von Bunchum, das aus dem Jemen kam - Vorläufer des Begriffs Bohne.

Ozdemir Pasha Statthalter von Yemen unter Sultan Suleiman, brachte den Kaffee 1543 aus Arabien in die Türkei. Bereits vorher war es in der arabischen Welt zu politischen Streitereien gekommen: Kaffeegenuss mache die Männer träge - sie verbrächten die meiste Zeit in Kaffeehäusern. Dies mündete 1511 gar in einem Verbot (was aber nicht von langer Dauer war - man sieht: Volkes wille ist mächtiger als alle gesetze) - es spricht aber für die ungemeine Popularität die der Kaffee schon damals im arabischen Raum hatte. Die Ausbreitung des Kaffee war nunmehr im zuge der Eroberungspolitik der Osmanen ein wahrer Siegeszug. 1530 entstand in Damaskus das erste Kaffeehaus, 1554 in Istanbul - bereits Ende des 16. Jahrhunderts gab es im riesigen osmanischen Reich weit über 200 Kaffeehäuser.

Der Augsburger Orient- Reisende und Gelehrte Leonhard Rauwulf beschrieb als erster Europäer im Jahre 1582 "ein belebend Trunk" den er 1573 in Aleppo/Syrien kennengelernt hatte. Und in Venedig beschrieb auch der Botschafter der Türkei 1585 dem Senat ein Getränk namens "cavee".

Bis dahin durften nur abgekochte Bohnen die arabische Welt verlassen - ein gewisser Baba Buddan schmuggelte Anfang des 17.Jahrhunderts, von einer Pilgerreise aus Mekka kommend,7 keimfähige Pflanzen auf den indischen Subkontinent - die Ausbreitung des Kaffee und des Kaffeeanbau war auch in diesem Teil der Welt nicht mehr aufzuhalten.

In Rom kommen 1605 fanatische Christen zu Papst Clemens 8.ten. Sie wollen dass er Kaffee als "Getränk des Satans" verdamme. Aber es kommt alles ganz anders: Bevor er ein Urteil fälle, möge er sich selber überzeugen und probieren. Er kostet und ruft danach beglückt aus:
"Dieser Trank ist so köstlich, es wäre eine Sünde, diesen nur den Ungläubigen zu überlassen.  Wir wollen den Satan bezwingen, indem wir den Trank taufen, um ihn so zu einem wahren Christengetränk zu machen."
Der päpstliche Segen für ein bis dato "heidnisches Gesöff" eröffnet den Siegeszug nach Europa.

Kaffee erobert die Welt

Kaffee erobert die Welt

Niederländische Gelehrte studieren 1616 den Umgang mit Kaffee in Aden / Jemen. Dann rauben sie eine Pflanze, schmuggeln sie nach ihren Kolonien in Indonesien und züchten keimfähige Schösslinge. Sie gedeihen prächtig im tropischen Klima der Inselwelt mit den vulkanischen Böden.

In Venedig eröffnet 1645 das erste Kaffeehaus - morgens werden dort Geschäfte gemacht - am Abend ist es gesellschaftlicher Treffpunkt - auch für Frauen.

In England, dem Land der Teetrinker, erobert weit 100 Jahre vor dem Tee, der Kaffee die Gesellschaft.

Das erste Kaffeehaus in England entsteht 1650 in Oxford; 1652 folgt London. Francis Bacon, der Philosoph und Staatsmann war 1624 einer der ersten leidenschaftlichen Kaffeetrinker Englands. Ein gewisser Edward Lloyd gründete 1688 in der Londoner Tower Street sein Kaffeehaus. Gäste waren vor allem Kapitäne und Kaufleute die Wetten abschlossen, auf Schiffe und deren Rückkehr in die Heimathäfen aus den Kolonien.

Das Risiko wurde minimiert, indem man die erwarteten Schiffsladungen gegen Havarie versicherte: Kam das Schiff zurück, war die Wette verloren und Lloyd strich das Wettgeld ein. Sank das Schiff, musste Lloyd für den Verlust aufkommen.

Die weltgrösste Vereinigung von Einzelversicherten entwickelte sich.

1669 veranstaltet der Gesandte des Grosswesirs Soliman Aga ein farbenprächtiges Heerlager am Hof des Sonnenkönigs Ldwig den 14ten: Edle Pferde, unermässliche Schätze; prachtvolle Gewänder -  dazu wird Kaffee serviert. Die Pariser sind begeistert - doch zunächst nicht vom Kaffee! Erst als man Zucker reicht entwickelt sich eine Leidenschaft. Der König selber bevorzugt ein anderes Modegetränk seiner Zeit: Chocolate.

1672 eröffnet das erste Pariser Cafe. Man reicht Likör zum Kaffee und die Zeitung! So wird das Cafe zum Mittelpunkt der Gesellschaft.

1714 schenkt der Amsterdamer Bürgermeister Ludwig dem 14ten einen 5 Fuss hohen Kaffeebaum. Kaffee wurde zu einer politischen Geste und Gunstbezeugung. Ein Jahr später begann in den französischen Kolonien Haiti und Reunion der kultiverte Anbau.

Über 100 Jahre später, am denkwürdigen 14.Juli 1789, hält Camille Desmoulins in einem Kaffeehaus eine stürmische Rede - der Beginn der französischen Revolution.


In seine Hauptanbauländer, Mittel- und Südamerika, gelangt der Kaffee über Umwege:

Nachdem im Vertrag von Tordesillas die Neue Welt zwischen Portugal und Spanien aufgeteilt wurde (Papst Alexander nahm einfach einen Zirkel - und teilte die Welt - so die Überlieferung) begann die Ausbeutung der Länder: Gold und Früchte - alles was Europa begehrte wurde aus der neuen welt geholt.

Das Aufbegehren der wirtschaftlich erstarkenden länder Niederlande und vor allem England liess nicht lange auf sich warten. Piraterie und grosse Kriege waren die Folge - nicht zuletzt die Vernichtung der spanischen Armada im Ärmelkanal.

Die Gründung grosser Handelsgesellschaften als Konsequenz: Die West- und die Ostindische Handelskompanie kontrollierte den Welthandel auf 3 Erdteilen.

Es wurde nach Möglichkeiten gesucht in diesen Ländern eine strategische Landwirtschaft zu entwickeln. Und Kaffee spielte eine entscheidende Rolle.

1752 begann man in Brasilien (damals portugiesische Kolonie) mit dem Anbau; Kolumbien und Mexiko folgten 1790. Man benötigte Arbeitskräfte - die Ureinwohner hatte man gnadenlos ausgerottet bzw. an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Und so begann ein dunkles Kapitel der Menschheitsgeschichte: Man raubte Menschen an den afrikanischen Küsten und verschiffte sie als Sklaven in die Neue Welt. Weit über 30.000 Menschen jedes Jahr transportierten die Sklavenhändler und verkauften sie an die Platagenbesitzer.

Der Urwald wurde gerodet - Kaffee verdrängt die heimische Flora - das setzt sich bis heute fort.

Als der Kaffe nach Deutschland kam

Als der Kaffe nach Deutschland kam

1673 wurde in Bremen das erste deutsche Kaffeehaus eröffnet; Hamburg folgte 1679; Leipzig 1694.

1734 schrieb Johann Sebastian Bach; bekennender Kaffeefreund;  seine berühmte Kaffeekantate: Erst als ihr Vater verspricht Liesgen zu verheiraten, gibt sie Ruhe. Der Ehemann soll allerdings einer sein, der ihr das Kaffeetrinken jederzeit gestattet.

"Coffee, Coffee, Coffee muss ich haben / Und wenn jemand mich will haben / Ach, so schenkt mir Coffee ein."
Das ist der Kern der deutschen Kaffeekultur: Er wurde erst im privaten und vor allem von Frauen getrunken!

Und doch wurde Kaffee erst langsam Volksgetränk. Morgens trank man Biersuppe - lt. Seiner Majestät Friedrich dem Grossen "seine Majestät sind Höchstselbst in der Jugend mit Biersuppe erzogen worden, das ist viel gesünder als Coffee."
Ökonomisches Kalkül - denn in den ersten 100 Jahren wurde nur privat geröstet; der Schwarz- Handel florierte, da Kaffee bereits besteuert wurde - typisch deutsch also...

Dann wurde am 21.Januar 1781 das staatliche Kaffeemonopol erlassen:
"Königlich Preußische allergnädigste Deklaration den Verkauf des gebrannten Kaffees betreffend"
Nur die staatlichen Brennereien durften, zu immens hohen Preisen, Kaffee rösten und vertreiben. Und sein Volk? Es röstete heimlich weiter!

So schickte der "Grosse König" kontrolleure durch das Land. Es waren Veteranen seiner Armee; Verwundete und Versehrte - "Kaffeeschnüffler" genannt. Über 400 sollen es gewesen sein.
Es stand 14 Tage Haft oder eine saftige Geldstafe auf unerlaubtes Rösten. Allerdings sind keine Gerichtsakten aus dieser Zeit belegt...

Die Folge: Es wurde immer mehr heimlich gebrannt und getrunken. Nach dem Tod des Königs wurde das Gesetz 1787 abgeschafft.

Mit der Besatzungszeit der Franzosen nach 1800 begann der regelmässige Kaffeekonsum - doch er blieb bis weit ins 19. Jahrhundert ein Getränk der Reichen. Ersatz schafften pflanzliche Extrakte aus gebrannten Eicheln, Gerste oder Zichorien - eine zweifelhafte deutsche Erfindung.
Die Franzosen nannten es "Mokka faux" - der Volksmund machte daraus "Muckefuck". In dem Wort schwang immer Verachtung und Enttäuschung mit. Ein schäbiger Ersatz für das Luxusgefühl das sich bei echtem Bohnenkaffee einstellte.

Es wurde zur Mode im Bürgertum des 18. und 19ten Jahrhunderts Gäste zum Morgenkaffee einzuladen - man entfloh der häuslichen Enge. Eine Sitte, die auf den Nachmittag ausgeweitet wurde. Zu keiner Tageszeit schien Kaffee unpassend - und er regte zum Trinken in Gemeinschaft an - ganz im Gegensatz zum Alkohol war er nicht schädlich.
Die Gastgeberin trug ein Kränzchen auf dem Kopf - dieses wurde an die nächste Gastgeberin nach dem Essen weitergereicht - diese biederen Runde heissen noch heute "Kaffeekränzchen". Und da in Kaffeehäusern Damen mit zweifelhaftem Ruf verkehrten, gründeteten die Damen einfach ihr eigenes Cafe. Was man sich erzählte war Kaffeeklatsch.

Mit dem Erlass der Kontinentalsperre durch Napoleon 1806 gab es jedoch einen abrupten Knick:
Mangels Einfuhr des Kaffee wurden aus den Kaffeekränzchen plötzlich Teekränzchen - deshalb nennt man das gereichte Gebäck auch Teegebäck und nicht Kaffeegebäck.

P.S.: 1958 traf sich in Bonn die Vereinigung der Kaffeekränzchen zur ersten konstituierenden Sitzung: 2000 Teilnehmerinnen wurden begrüsst...

Unser Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe prophezeite uns Deutschen:
"Man werde in ein paar Generationen sehen, was die Bierbäuche aus Deutschland machen. Wir bemerken es zuerst an der Geistlosigkeit, Verkrüppelung und Armseligkeit unserer Literatur."
Und er schlug vor; selber begeisterter Kaffeetrinker; Kaffeebohnen zu destillieren. Er schenkte seinem Freund, dem Chemiker, Friedlieb Ferdinand Runge 1819 eine silberne Schachtel mit Kaffeebohnen.
Er forschte und experimentierte - und entdeckte dabei das Koffeein.

Wien, Wien, nur du allein...

Wien, Wien, nur du allein...

Wien - allein der Name weckt Sehnsucht, Melancholie und Fernweh.

Unbestritten - die Kaffeekultur ist in Wien zu Haus. Mittlerweile gehört das, was wir als Kaffeehauskultur bezeichnen, seit 2011 zum Weltkulturerbe.

Die Anfänge waren bescheiden: Seit 1650 genoss man in Wien Kaffee - der Durchbruch kam mit der Grossen Türkenbelagerung von 1683. Der letzte Vorposten der europäischen Kultur; die Bastion des Abendlandes gegen ein Heer von 200.000 Türken; Sitz der deutschen Kaiser und Machtzentrum wurde über 50 Tage belagert. Der Widerstand war heldenhaft - dann wurde die Nahrung knapp; Seuchen grassierten in der Stadt.

Ein gewisser Kolschitzky - Dolmetscher im kaiserlichen Heer - schlich sich in osmanischen Gewändern durch die feindlichen Linien. Er schilderte Prinz Eugen und dem polnischen König Sobieski die verzweifelte Lage der Stadt. Man trieb das Heer zur Eile - Kolschitzky gelangte auf demselben Weg zurück in die Stadt und überbrachte die Botschaft, dass das Entsatzheer angreifen werde.

Der Lebensmut der Wiener Bevölkerung war wieder da; und es kam der 12. September 1683 - die Belagerer wurden vertrieben - sie flohen Hals über Kopf und liessen Heerlager und Lebensmittel zurück - darunter auch 40 Säcke eigentümlicher Bohnen - die man für Kamelfutter hielt. Dies bat sich Kolschitzky als "bescheidenen" Lohn für seine Dienste aus - er wusste um diesen heimlichen Schatz und wurde, mit kaiserlichem Privileg ausgestattet, einer der ersten 4 Kaffeesieder der Stadt Wien. 1686 war das - das Kaffeehaus hiess "Zur blauen Flasche".
Kolschitzky wurde auch die Erfindung der Wiener Melange zugeschrieben; jenem Getränk, das mit der Stadt unverwechselbar wurde.

Zunächst schmeckte der Kaffee den Wienern nicht. Doch die Zugabe von Milch und Sirup eroberte den Wiener Gaumen. Dazu servierte man weitere Erfindungen jener Zeit:
Das Kipferl - angeblich eine Persiflage auf den türkischen Halbmond - ist der Vorläufer des Croissant. Populärer ist der Krapfen - erfunden von Cäcilie Krapf, Mandolettibäckerin am Peyrerturm - von Wien aus trat er seinen Siegeszug um die Welt an.